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Veröffentlichung

Fricke, E.; Fricke, W. (1976): Berufsausbildung und Beschäftigungssystem. Opladen: Westdeutscher Verlag.

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Details

InstitutionForschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
ProjektbeteiligteFricke, Else; Fricke, Werner; Jaudas, Joachim (Entwicklung der Untersuchungsinstrumente und Feldarbeit)
ProjektcharakterKeine Angabe
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
ErhebungszeitraumFrühjahr 1974
Fälle5 Fälle = 5 Betriebe
AuswahlGroßbetriebe der Metallindustrie, Auswahl der Betriebe siehe S. 65ff., Auswahl der Experten siehe S. 80ff., Auswahl der befragten Personen siehe S. 87ff.
Erhebung1.) Expertengespräche: ca. 2 Stunden mit einem vorstrukturierten Leitfaden; 2.) Ausbildungsbeobachtung und Ausbildungserkundung: anhand der Erkundungen und Vorgespräche wurde mit den Ausbildungsleitungen ein Plan erarbeitet, nach dem Ausbildungsbeobachtungen erstellt wurden; 3.) Arbeitsbeobachtungen und -erkundungen: ca. 2 Stunden pro Arbeitsplatz; 4.) standardisierte schriftliche Befragungen von Ausbildern, Auszubildenden und Facharbeitern.
ForschungsgebietBetriebliche Ausbildung; Weiterbildung/Qualifizierung/Kompetenzentwicklung; Mitarbeiterpartizipation
Fragestellung„Die vorliegende Arbeit zur Berufsausbildung in der Metallindustrie unternimmt den Versuch, empirisch zu zeigen, wie und mit welchem Erfolg die ausbildenden Betriebe ihre Interessen an speziellen fachlichen und sozialen Qualifikationen der zukünftigen Facharbeiter im Ausbildungsprozess durchsetzen“ (S. 12).
TheoriebezugEinordnung der Studie in die aktuelle Diskussion des Verhältnisses von Bildungs- und Beschäftigungssystem. Dabei eigene Überlegungen zu "autonomie-orientierten Qualifikationsanforderungen" (S. 17ff.).
ErgebnisseDie Forschungsergebnisse werden in drei Abschnitten dargestellt: 1.) Möglichkeiten der Vermittlung und Entfaltung autonomie-orientierter Qualifikationen in der betrieblichen Ausbildung (Kap. 4); 2.) Ausbildungs- und Lernziele betrieblicher Berufsbildung (Kap. 5); 3.) Die Praxis betrieblicher Berufsausbildung im Dienste der Personalpolitik der Unternehmen und im Interesse der Beschäftigten (Kap. 6).
ErkenntniszielKlare Abgrenzung zu Göttinger und Münchner Ansatz: „An dieser Stelle sei zunächst nur darauf hingewiesen, dass mit diesem Konzept autonomieorientierter Qualifikationsforschung der Versuch unternommen wird, technisch-organisatorische Veränderungen im Produktionsbereich als Resultat gesellschaftlichen Handelns zu erklären, dabei aber bestimmte Mängel des Münchner Konzepts zu vermeiden. (...) Wir versuchen dagegen in unserem Ansatz, Möglichkeiten der Einflussnahme und der Wahrnehmung von Handlungsspielräumen durch die Arbeitenden bei der Realisierung technisch-organisatorischer Veränderungen, d.h. bei der Verwendung von Technik im Industriebetrieb, aufzuzeigen“ (S. 7f.). Das die Untersuchung tragende Forschungsinteresse ist die Möglichkeit der Vermittlung und Entfaltung autonomie-orientierter Qualifikation in der betrieblichen Ausbildung (nach Angaben der Autoren).
SelbstdefinitionDer Begriff der Fallstudie wird im Forschungsbericht nicht verwendet, aber von den Autoren als solche eingestuft.
MethodenbegründungEs gibt ein Methodenkapitel, in dessen erstem Abschnitt das methodische Vorgehen begründet wird (S. 58ff.). „In der Untersuchung wird ferner versucht, die betriebliche Vermittlung und Verwertung von Qualifikationen als Prozesse zu sehen und als solche zu analysieren. Diesem Zweck dienen Ausbildungsbeobachtungen und -erkundungen in den produzierenden Abteilungen der ausgewählten Betriebe. Die Untersuchung ist als Querschnittsuntersuchung angelegt“ (S. 59). „Aus forschungsökonomischen Gründen war es erforderlich, die Standardisierung der Instrumente vor der Feldphase so hoch wie möglich anzusetzen. Zugleich waren aber auch bei Bedarf flexible Handhabungen und flexible Organisation Voraussetzung dafür, dass die Untersuchung ohne allzu große Störeffekte im normalen Prozessablauf durchgeführt werden konnte“ (S. 81).Dargestellt wird auch die "Auswahl und Charakteristik der ausbildende Berufe" (Kap. 2.2), die einzelnen "Untersuchungsmethoden" (Kap. 2.3.), sowie die "Charakteristik der untersuchenden Personen" (Kap. 2.4). Im Anhang finden sich zudem die verschiedenen Fragebögen.
AuswertungKeine Angabe
FalldarstellungDie einzelnen Betriebe werden im Methodenkapitel sehr genau dargestellt. Im weiteren werden die einzelnen Betriebe nicht mehr getrennt aufgeführt, sondern nur Zitate und Beispiele verwendet.
EingabeTUM

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