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Veröffentlichung

Kalkowski, P.; Helmer, M.; Mickler, O. (2001): Telekommunikation im Aufbruch. Düsseldorf: Edition der Hans-Böckler-Stiftung.

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InstitutionSoziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI)
ProjektbeteiligteKalkowski, Peter; Helmer, Matthias; Mickler, Otfried
ProjektcharakterHBS-Projekt "Die Telekommunikationsindustrie im Aufbruch: Wandel der Arbeitsstrukturen und Beschäftigungsverhältnisse"
weitere Veröffentlichungen
Projektlaufzeit1998-2000
Erhebungszeitraum1998-1999
Fälle11 Betriebe
AuswahlTelekommunikationsbranche, vier der elf Unternehmen gehören zur DTAG, außerdem 5 Betriebe überregionaler Wettbewerber und 2 City Carrier.
ErhebungIngesamt 150 "intensive Gespräche" mit Führungskräften aller Ebenen, mit Betriebsräten, Technikern, Sachbearbeitern und Sachbearbeiterinnen (S. 8).
ForschungsgebietReorganisation; Arbeitsgestaltung; Entgeltsysteme/Leistungspolitik; Gewerkschaftliche Interessenvertretung; Betriebliche Arbeitsbeziehungen
FragestellungZiel war die Zukunftsindustrie Telekommunikation in ihren Charakteristika und Veränderungen abzubilden um somit Chancen und Risiken für die Beschäftigten zu eruieren und Grundlagen kollektiver Interessenvertretung in diesem Bereich zu schaffen.
TheoriebezugEinstmals relativ eindeutige Konturen der TK-Branche sind durch die Liberalisierung der Märkte in Auflösung begriffen. Wie die TK-Industrie im 21. Jahrhundert aussehen könnte, wird mit Knetsch (1999) beschrieben. Veränderte Kundenansprüche führen zu hohen Anforderungen an die Strategie-, Organisations- und Personalentwicklung in derartigen Unternehmen (S. 31).
ErgebnisseBeschreibung der Reorganisationsprozesse bei der DTAG und im Gegensatz dazu bei neuen Wettbewerbern (S. 32ff.). Dabei stehen DTAG und Newcomer bei der Gestaltung ihrer Organisationsstrukturen vor ähnlichen Anforderungen (S. 44ff.): Probleme ergeben sich vor allem beim Aufbau einer prozessorientierten Organisation, bei der Professionalisierung des Projektmanagements und der Gestaltung der Führungsorganisation. Hinsichtlich der Arbeitsstrukturen in diesem Sektor kann von Personalwachstum im Kundenservice (Call Center) und im IT-Bereich ausgegangen werden. Insgesamt schrumpfen die Bereiche in denen die Interessenvertretung bisher den größten Rückhalt hatte (S. 63). Bezüglich der Tätigkeitsveränderung ist insgesamt von steigenden Anforderungen auszugehen (ebd.). Dabei gestaltet sich der Wandel der Qualifikationsanforderungen schwierig (S. 76). Zwar werden verschiedene Steuerungs- und Führungsinstrumente eingesetzt, diese aber häufig nicht ausreichend gestaltet (S. 91). Formelle Arbeitszeitregelungen bilden nicht selten nur einen "groben Richtwert" (S. 103). Nach dieser Darstellung der empirischen Ergebnisse wird in zwei weiteren Kapiteln der Fokus auf "Entgeltgestaltung" (Kap. 7) und "Aktionsfelder der Interessenvertretung" (Kap. 8) gelegt.
Erkenntnisziel"Es galt, die Topographie einer sich rasch ändernden Zukunftsindustrie auszumessen, um die absehbaren Entwicklungstrends, die Chancen und Risiken für die Beschäftigten vorzeitig zu erkennen und dabei die Kenntnisse über die Veränderung der Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse in den Telekommunikationsunternehmen zu vermehren. Dies auch in der Absicht, Grundlagen für anschließende vertiefende Studien in wichtigen Problembereichen der Telekommunikationsarbeit zu schaffen und so weiterführende Untersuchungen gezielter positionieren zu können" (S. 7).
SelbstdefinitionBegriff Fallstudie wird nicht verwendet.
MethodenbegründungEs gibt in diesem Forschungsbericht kein Methodenkapitel. Wie erhoben wurde, wird in der "Vorbemerkung" skizziert.
AuswertungKeine Angabe
FalldarstellungDie einzelnen Fälle tauchen nicht systematisch auf.
EingabeTUM

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