Abfragedetails

Suche


Veröffentlichung

Fricke, W.; Wiedenhofer, H. (1985): Beteiligung im Industriebetrieb. Probleme des mittleren Managements. Frankfurt: Campus.

PDF-Datei Inhaltsverzeichnis

Details

InstitutionForschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung
ProjektbeteiligteFricke, Werner; Wiedenhofer, Harald
ProjektcharakterFörderung im Rahmen der HdA-Programme; Folgestudie zu "Qualifikation und Beteiligung" (1981)
weitere Veröffentlichungen
Projektlaufzeit1979-1981
ErhebungszeitraumKeine Angabe
Fälle1 Betrieb, daraus 11 Projektgruppen (Übersicht S. 40).
AuswahlMetallindustrie: Peiner Maschinen- und Schraubenwerke AG.
ErhebungKeine systematischen Angaben
ForschungsgebietMitarbeiterpartizipation; Arbeitsgestaltung; gewerkschaftliche Interessenvertretung; Management; Weiterbildung/Qualifizierung/Kompetenzentwicklung;
FragestellungFragestellung wird aus dem ersten Peiner Projekt (1975-1979) bezogen. Dabei gibt es drei Schwerpunkte: 1.) Einführung des Beteiligungsverfahrens im gesamten Unternehmen; 2.) Beteiligungs- und handlungsorientierte Weiterbildung der betrieblichen Experten und Vorgesetzten des mittleren Managements; 3.) Weiterbildung der Vertrauensleute (S. 13ff.).
Theoriebezug"Beteiligung" von Arbeitnehmern wird theoretisch und praktisch aufbereitet (Kap. 2).
ErgebnisseDie Ergebnisse der verschiedenen Projektgruppen werden einzeln dargestellt, die Erfahrungen des Beteiligungsverfahrens gesammelt (z.B. hemmende und fördernde Bedingungen, etc.) (S. 91ff.). Anschließend wird der Zusammenhang von Führung und Beteiligung thematisiert (Kap. 3), sowie die Erfahrungen bei der Weiterbildung der Führungskräfte im mittleren Management und der gewerkschaftlichen Vertrauensleute (Kap. 4 und 5). Abschließend werden "Perspektiven des Beteiligungsverfahrens" (Kap. 6) eröffnet.
ErkenntniszielStudie ist Beispiel für "Umsetzungsforschung" (Vorwort): "Ihr Ziel war die Analyse der Bedingungen für die allgemeine Anwendung des im Vorprojekt entwickelten Beteiligungsverfahrens in allen Unternehmensbereichen der Peiner AG" (ebd.). Untersuchung hatte "doppeltes Ziel" (S. 20): "Wir wollten einerseits die Anwendung des im ersten Humanisierungsprojekt entwickelten Beteiligungsverfahrens in seiner übertragbaren Form in Gang setzen und unterstützen, und insofern einen Beitrag zur Veränderung der Strukturen betrieblicher Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse tatsächlich leisten. Zugleich diente dieser Handlungsversuch der Erforschung jener Bedingungen und Schwierigkeiten, mit denen die Anwendung und Verbreitung des Beteiligungsverfahrens unter normalen betrieblichen Bedingungen zu rechnen haben würde. Diese Verknüpfung von modellhaftem Gestaltungsversuch und Erforschung der subjektiven wie objektiven Bedingungen einer solchen Veränderung (...) ist das charakteristische Merkmal einer Forschung zur Umsetzung" (dies entspricht einer "Möglichkeitsanalyse").
SelbstdefinitionBegriff "Fallstudie" wird nicht verwendet, von den Autoren aber als solche eingestuft.
MethodenbegründungAusführliche Darlegung des Konzepts der Aktionsforschung und der Ziele, die damit verbunden werden. I.d.R. keine Erläuterung einzelner "Erhebungsinstrumente", Ausnahmen z.B. bei der methodischen und didaktischen Konzeption der verschiedenen Weiterbildungen.
AuswertungKeine Angaben
FalldarstellungNur die Ergebnisse der verschiedenen Projektgruppen werden einzeln dargestellt.
EingabeTUM

Zurück zur Abfrage