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Sorge, A.; Hartmann, G.; Warner, W.; Nicholas, I. (1982): Mikroelektronik und Arbeit in der Industrie. Frankfurt: Campus.

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InstitutionWZB, Internationales Institut für Management und Verwaltung/Arbeitsmarktpolitik
ProjektbeteiligteHartmann, Gert; Nicholas, Ian; Sorge, Arndt; Warner, Malcolm
ProjektcharakterProjekt im Rahmen des mittelfristigen Forschungsprogramms des IIMV/ Arbeitsmarktpolitik im Forschungsgebiet "Funktionsweise von Arbeitsmärkten"
weitere VeröffentlichungenErste Fassung der Studie erschien gleichzeitig in englischer Sprache bei Gower Press, Aldershot: Micoelectrical Control in Great Britain and West Germany.
Projektlaufzeit1979-1984
ErhebungszeitraumKeine Angabe
FälleFallstudien in jeweils 6 Unternehmen/Werken in der BRD und Großbritannien; 16 Anwendungsfälle (S. 65).
AuswahlJeweils 6 Unternehmen bzw. Werke in der BRD und in Großbritannien. Branche: Mikroelektronik (elektrische Industrie und Luftfahrt, sowie deren Zulieferer). Die Betriebe sollten paarweise nach Personalstärke, Seriengröße, Fertigungstechnik und Produktart vergleichbar sein (S. 5). Die Analyseeinheiten werden nach allgemeinen sozio- technischen Anforderungen ausgewählt: Größe der Produktionseinheit, der Bearbeitungstypus (Drehen, Fräsen/Bohren), Losgröße der Teile (S. 65).
ErhebungDarstellung der Erhebung des empirischen Materials im Methodenkapitel auf S. 71ff.: Die Fallstudien wurden als dritte und längste Forschungsphase durchgeführt, dazu zählten: 1.) Dokumentenanalyse: quantitative Zahlen und Unterlagen der Unternehmen, teilweise auch Zeitreihen; 2.) Experteninterviews mit Ingenieuren, Leitenden, Planern und Vertretern der Beschäftigten; 3.) Interviews mit Beschäftigten anhand eines Leitfadens.
ForschungsgebietTechnologische Entwicklung; Qualifikation(sanforderungen); Internationaler Vergleich; Betrieblicher Arbeitsmarkt
Fragestellung"Wir werden die Einführung und Verwendung der CNC-Steuerung als der wichtigsten Anwendung von Mikroelektronik in industriellen Prozessen in zwei Richtungen diskutieren; wir wollen 1. ihr allgemeines Prinzip und ihre Auswirkungen zeigen, und 2. die Unterschiede zwischen Großbritannien und der BRD vergleichen" (S. 20)
TheoriebezugSozio-technischer Analyseansatz (S. 17ff.), (S. 64ff.)
ErgebnisseJedes Kapitel endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse der untersuchten Dimension im Paarvergleich. Kap. 4.6: Verbreitung von CNC- Steuerungen steigt mit der geringen Größe des Unternehmens, mit dem Schwerpunkt auf CNC- Drehen und nicht Fräsen, mit Einrichtungen für die Werkstattprogrammierung (S. 84f). Kap. 5.5:Unterschiede in der Organisation des Fertigungsprozess treten hinsichtlich des Programmierens, des Bedienens, des Planens zwischen großen und kleinen Betrieben und zwischen den Ländern auf (S. 100f). Kap. 6.5: in kleinen Betrieben sind die Organisationsstrukturen weniger formal als in großen Betrieben, die häufig feste Organisationsstrukturen haben. Zusätzlich treten noch nationale Unterschiede auf (S. 109f). Kap. 7.6: Die Verwendung der CNC- Steuerung hat keine eindeutigen Konsequenzen für die Qualifikationsmuster (S. 125f). Kap. 8.5: Die Personalstruktur bei Einsatz von CNC- Technik ist das Ergebnis einer komplexen Reihe von Einflüssen, die nicht notwendig von der CNC-Steuerung herrühren (S. 135f). Kap. 9.5: In den meisten Unternehmen sind unproblematische Arbeitsbeziehungen die Regel, diese sind jedoch sehr unterschiedlich institutionalisiert (S. 144f). Die Interpretationen gehen in die Zusammenfassung der Ergebnisse mit ein. Auf Prognosen der weiteren Entwicklung wird verzichtet, es wird mehr Wert darauf gelegt, die vorhandenen Gestaltungsspielräume der CNC-Technik zu umreißen und die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitisch attraktiven Möglichkeiten ihrer Nutzung zu identifizieren (S. 6).
ErkenntniszielAuswirkungen auf die Wirkungsweise arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer Maßnahmen wird untersucht (S. 5). Explorativ angelegte Studie, die zu weiteren Ländervergleichen führen soll (S. 59).
Selbstdefinition"Fallstudie" (S. 5)
MethodenbegründungIn einem Methodenkapitel wird das methodische Vorgehen beschrieben und begründet (S. 59ff.): zunächst wird genau begründet, warum ein qualitatives Forschungsdesign und die Form des Paarvergleichs gewählt wurde (S. 59f.). Die Analyse findet auf zwei Ebenen statt: 1.) die mehr aggregierte Analyseeinheit: das relativ selbstständige Werk/ Betrieb; 2.) disaggregierte Analyseeinheit: Werkstatt oder Produktionsabteilung innerhalb der größeren Einheit (S. 64). Die Datenerhebung erfolgt in drei Forschungsschritten: 1. Vertrautwerden mit NC- Techniken; 2. einführende Kontaktaufnahme mit Anwendungsfällen; 3. Fallstudie (S. 71). Fallstudie als "letzte und längste Phase der Feldarbeit" - definiert über die Erhebungsinstrumente Dokumentenanalyse, Experteninterviews und Beschäftigteninterviews (S. 71).
Auswertung"Die Interviews wurden auf Band aufgenommen oder mitgeschrieben" (S. 72).
FalldarstellungIn jedem Kapital werden die vier verschiedenen Kombinationen von kleinen/großen Losgrößen und kleinen/großen Betrieben einzeln untersucht und dargestellt. Darstellung der 6 Betriebe, vgl. Tabelle 21, S. 60f.
EingabeTUM

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