Abfragedetails

Suche


Veröffentlichung

Weltz, F.; Lullies, V. (1983): Innovation im Büro. Frankfurt: Campus.

PDF-Datei Inhaltsverzeichnis

Details

InstitutionSozialwissenschaftliche Projektgruppe München
ProjektbeteiligteWeltz, Friedrich; Lullies, Veronika
ProjektcharakterHumanisierung des Arbeitslebens; gefördert vom Bundesministerium für Forschung und Technologie
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
ErhebungszeitraumKeine Angabe
FälleInsgesamt Besuch von 46 Betrieben, 10 "ausgedehntere Fallstudien" (S. 324)
AuswahlUnterschiedliche Branchen: Banken, Versicherungen, Großhandel, Dienstleistungsunternehmen, Verwaltungen von kleineren und mittleren Unternehmen (S. 324)
Erhebung1.) Fallstudien: Experten- und teilweise Beschäftigteninterviews, ohne Leitfaden; dazu: Dokumentenanalyse; 2.) "kürzere Betriebsbesuche" (kleinere Zahl von Gesprächen) zum Überblick über den Bereich Textverarbeitung (S. 323); 3.) weitere Experteninterviews, z.B. mit Herstellern, etc., ebenfalls ohne Leitfaden; Insgesamt 183 Interviews (unklar wie viele in Fallstudien und wie viele außerhalb); Teilnahme an 25 Veranstaltungen (S. 324)
ForschungsgebietInnovation/Wissensmanagement; technologische Entwicklung; Arbeitsbelastungen; Arbeitsgestaltung
FragestellungAusgangsfrage: "Waren diese Belastungen (die Arbeitsbelastungen, die die Autoren in der Textverarbeitung wahrgenommen hatten; Anm. J.P.) wirklich notwendige Folgen des "technischen Fortschritts", des Rationalisierungsprozesses in der Verwaltung und damit unvermeidbar?" (S. 13); Weitere Fragen: Worauf sind Unterschiede in der Arbeitsbelastung und -gestaltung zurückzuführen? Auf die Vorgesetzten, die schlechtere materielle Ausstattung, das Arbeitsvolumen, den Inhalt? Letztlich auch maßgeblich die Frage, welche Lösungen es für die betroffenen Arbeitskräfte geben könne (S. 13).
TheoriebezugGrundannahmen zu Arbeitsorganisation und technologischer Entwicklung (S. 24ff.); allgemeine Handlungstheorie in Abgrenzung zur eigenen Entwicklung der "innerbetrieblichen Handlungskonstellation" (S. 291ff.)
ErgebnisseIm ersten Teil werden weitgehend deskriptiv Befunde dargestellt (Einführung organisierter Textverarbeitung: Ausgangssituation, Projektauftrag, Ist-Analyse, Planungsprozeß, Soll-Konzept, Durchführung des Konzepts, Auswirkungen, etc.), im zweiten Teil wird versucht die "strukturelle Komponente zu umreißen und die Bedeutung der organisatorischen Einbindung des Einführungsprozesses, der Kompetenzverteilung und der Rolle verschiedener Beteiligter darzulegen" (S. 16). Im dritten Teil führt die Analyse innerbetrieblicher Vermittlungszusammenhänge im Ergebnis zum "Konzept der innerbetrieblichen Handlungskonstellation" (S. 291ff.) - dieses wird beschrieben und mit seinen Grenzen reflektiert, die Vorzüge zusammengefasst (S. 314). Der Anhang beschreibt praktische Implikationen.
ErkenntniszielBeantwortung der Fragen soll praktische Relevanz haben: Gestaltungskonzepte entwickeln, darüber hinaus "Ansatzpunkte in der organisatorischen Gestaltung des Innovationsprozesses selber herausarbeiten, die gewährleisten, daß derartige Konzepte überhaupt dauerhaft realisiert werden" (S. 15); Daneben Weiterentwicklung analytischer und theoretischer Grundlagen zum Verständnis betrieblicher Realität.
Selbstdefinition"Fallstudie" (S. 322)
MethodenbegründungDas methodische Vorgehen wird sehr knapp im Anhang skizziert (S. 322-324). "Kernpunkt der Recherchen waren einmal eine Reihe von Fallstudien, in denen wir den Ablauf und die Zusammenhänge des Einführungsprozesses der organisierten Textverarbeitung zu rekonstruieren suchten" (S. 322f.). Kurze Begründung, warum ohne Leitfaden gearbeitet wurde (Vermeidung von Standardisierung und Formalisierung) (S. 323). Fazit: "Wichtig für die Ergiebigkeit der Fallstudien erwies sich ein prozessuales Vorgehen, d.h., daß wir nach einer ersten, intensiven Phase der Recherchen mit einem Teil unserer Gesprächspartner längere Zeit in mehr oder weniger engem Kontakt blieben (...)" (S. 323).
AuswertungKeine Angabe
FalldarstellungDie 10 Fallstudien werden an keiner Stelle im Text systematisch aufgegriffen, die Betriebe werden nicht gesondert beschrieben; alle Informationen fließen zu einem Fließtext zusammen. Häufige Verwendung von Zitaten
EingabeTUM

Zurück zur Abfrage