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Veröffentlichung

Neuloh, O.; Wiedemann, H. (1960): Arbeiter und technischer Fortschritt. Köln: Westdeutscher Verlag. (Forschungsbericht)

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InstitutionSFS Dortmund
ProjektbeteiligteNeuloh, Otto (Leitung und Verfasser); Wiedemann, Herbert (Erster Assistent, Verfasser und Gruppenleiter der Feldarbeit); Fleck, Klaus; Kieninger, Wolfgang; Genetzkow, Georg; zeitweise Werner, Erich; Gentgen, Hanns; Götte, Martin
ProjektcharakterForschungsmittel des Landes NRW
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
Erhebungszeitraum1955-1957
Fälle4 Betriebe
AuswahlVerschiedene Branchen: Maschinenbau, Automobilbau, Feinmechanik. Unterschiedliche Betriebsgrößen und unterschiedliche regionale Standpunkte (Zentren und Peripherie) (S.16).
ErhebungMehrfache Betriebsbegehungen vor der endgültigen Auswahl der zu untersuchenden Betriebe (S. 19). 1.) Arbeitsplatzbeobachtungen, 2.) Betriebsbeobachtungen und betriebliche Besprechungen (mit Beschäftigten und Experten) ; 3.) Befragung von 1837 Personen (davon 898 Männer und 939 Frauen)
ForschungsgebietAutomation; Arbeitsmotivation/Arbeitszufriedenheit; Gesellschaftsbewusstsein; technologische Entwicklung
FragestellungAnforderungselemente technischer Neuerungen und die Reaktion der Arbeiter, Hauptziel: "Konkretisierung der objektiven Tatbestände und die Differenzierung der subjektiven Reaktionen" (S. 15).
TheoriebezugKaum Theoriebezug; einige generelle Überlegungen zu "Automation" (S. 9f.)
ErgebnisseZusammengefasst S. 12-13: 1.) Bereich technische Neuerungen: Definition von Automatisierung als "(...) mehr oder weniger vollständige Übertragung von bisher mit der Hand ausgeführten Arbeitsfunktionen auf eine Maschine"; Hauptmerkmale der Automatisierung: Ein- und Ausspannen, Bearbeitung der Werkstücke, Transport und Kontrolle; Steigerung des Intensitätsgrades der Produktivität - dies hat positive und negative Folgen (S. 12f.); 2.) Bereich Reaktionen der Arbeiter: Allgemeiner Trend in Beurteilung der Automation ist negativ; Lohnfrage hat zentrale Bedeutung für Arbeiter; Automatisierung bedeutet langfristig nicht Dequalifizierung, sondern "Requalifizierung" (S. 13). Allgemein: "Im Gegensatz zu anderen Schichten steht der Arbeiter unter einer doppelten Belastung von Tempo, Unruhe und Nervenbeanspruchung durch technischen Fortschritt innerhalb und außerhalb des Betriebes" (S. 14). Dabei gibt es dennoch positive und negative "Motivationen seiner Einstellung zum technischen Fortschritt" (S. 14).
ErkenntniszielLand NRW ist das industriereichste Gebiet der Bundesrepublik und deshalb verstärkt interessiert an der Frage der Auswirkungen von Technisierung und Automation (S. 7)
SelbstdefinitionAusdruck "Fallstudie" wird nicht benutzt
MethodenbegründungEs gibt ein ausführliches Methodenkapitel (S. 36-65). Von der "Vielzahl methodischer Überlegungen" wird nur ein Teil dargestellt (S. 36ff.) - die Begründung warum Arbeitsplatzbeobachtungen durchgeführt wurden (mit Beispielen), warum "Betriebsbeobachtungen und betriebliche Besprechungen" mit erhoben wurden (S. 51ff.), die Befragung (S. 57ff.) wird vorgestellt. Dennoch: "Betriebe sind nicht als Ganzheit von Interesse, sondern nur in den Abteilungen und an den Arbeitsplätzen, an denen technische Neuerungen (...) eingeführt wurden (S. 15).
AuswertungKeine Angabe
FalldarstellungDarstellung der Betriebe A, B, C, D auf den Seiten 20-24; ebenso des Samples (S. 36).
EingabeTUM

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