Abfragedetails

Suche


Veröffentlichung

Engelhardt, M. von; Herrmann, Ch. (1999): Humanisierung im Krankenhaus. Weinheim: Juventa.

PDF-Datei Inhaltsverzeichnis

Details

InstitutionUniversität Erlangen-Nürnberg, Institut für Soziologie
Projektbeteiligtevon Engelhardt, Michael (Verfasser); Herrmann, Christa; weitere Mitarbeiter: Breymann, Regina; Bertz, Brigitte; Erhebung teilweise durch Jung, Marga und Schütz, Judith
ProjektcharakterUnterstützt durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
Erhebungszeitraum1992-1994
Fälle3 Kliniken = 3 Fälle; innerhalb der Kliniken 7 Stationen
AuswahlKliniken unterschieden sich nach Größe, Versorgungsstufe und regionaler Lage; Stationen unterschieden sich nach Fachdisziplin, Patientenzusammensetzung, u.a. (S.13)
ErhebungErste Erhebung vor der Reorganisation, zweite nach Einleitung der Reorganisation, dritte Phase längere Zeit nach der Umstellung. Zu jeder dieser Phasen waren 2 Personen zwischen 8-12 Tagen auf den Stationen anwesend. Vorbereitend Experteninterviews und Dokumentenanalyse (S. 15). Stationsbeobachtungen mit Leitfaden. Insgesamt 223 Interviews, davon 92 mit Pflegekräften und 28 mit Ärzten (Dauer ca. 1 Stunde).
ForschungsgebietReorganisation; Dienstleistungsarbeit; Macht/Mikropolitik; Innovation/Wissensmanagement, Arbeitsorganisation
FragestellungZiele (S. 12f.): 1. Arbeits- und Versorgungswirklichkeit im Krankenhaus erfassen; 2. Innovationen im Krankenhaus untersuchen (Wandel von Funktionspflege zu Bereichspflege, sowie Einführung einer integrierten Patientendokumentation); 3. Auswirkungen dieser Innovationen auf die Pflegekräfte und Ärzte (als auch deren Kooperation)
TheoriebezugOrganisationssoziologische werden mit handlungstheoretischen Ansätzen verknüpft (z.B. Schulze 1989, Crozier/Friedberg 1979, Giddens 1988, Ortmann/Sydow/Windeler 1997, Neuberger 1997)
ErgebnisseInnovationen in Krankenhäusern sind schwierig durchzusetzen und entwickeln in bestimmten Bedingungen unterschiedliche eigene Dynamiken (blockierte Innovation, Innovation mit anschließender Stagnation und Rückentwicklung, Innovation mit anschließender Stagnation und dann Weiterentwicklung, Innovation mit Konsolidierung und anschließender Weiternetwicklung) (S. 241). Beide untersuchten Innovationen bedeuten für die Beschäftigten eine Ambivalenz, die unterschiedlich verarbeitet wird (S. 244).
ErkenntniszielChancen für eine Humanisierung und Professionalisierung im Krankenhaus eruieren (S. 9).
SelbstdefinitionFallstudien (S. 13)
MethodenbegründungDie Methodik wird in Kapitel 1 "Zielsetzung und Anlage der Untersuchung" beschrieben. Dort wird die Wahl von Fallstudien begründet: "Um der besonderen Komplexität der Untersuchungsfragen gerecht werden zu können, erschien es angebracht, keine allgemeine Erhebung in Krankenhäusern durchzuführen, sondern sich für den methodischen Weg der exemplarischen Fallstudien zu entscheiden" (S. 13) und die Erhebung (Beobachtung, Interviews, Sample) und Auswertung skizziert.
AuswertungAus den Protokollen der Stationsbeobachtungen und den Experteninterviews wurden Stationsprofile erstellt. Erstellung und Verknüpfung von phasenspezifischen Profilen und übergreifenden Gesamtprofilen. Vergleich und Verallgemeinerung (S. 16)
FalldarstellungDie 3 Fälle werden in einem eigenen Kapitel auf 50 Seiten getrennt aufbereitet (IV)
EingabeTUM

Zurück zur Abfrage