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Iding, H. (2000): Hinter den Kulissen der Organisationsberatung. Opladen: Leske und Budrich.

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InstitutionKeine Angabe
ProjektbeteiligteIding, Hermann
ProjektcharakterDissertation
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe;
Erhebungszeitraum5 Jahre
Fälle2 Fälle = 2 fünfjährige Organisationsentwicklungsprozesse in zwei Krankenhäusern (S. 22)
Auswahl1 Krankenhaus in Ostdeutschland, 1 in Westdeutschland
Erhebung1.) Experteninterviews mittels Leitfaden, ca. 23 (eigene Auszählung, J.P., S. 110); 2.) Dokumentenanalyse, welche vor allem dem "cross-checking von Interviewaussagen" diente (S. 111); 3.) teilnehmende Beobachtung, in einem Krankenhaus für 2 Wochen
ForschungsgebietMacht/Mikropolitik; Organisationsberatung; Innovation/Wissensmanagement
FragestellungSiehe Seite 20: 1. Fragen zur "Macht im Beratungsprozess": Wie zeigt sich Macht im Beratungsprozess? Welche Macht übt Organisation aus? Sind die Berater neutrale Externe? Wo, auf welchen Ebenen findet Beratung statt? 2. Feld- oder Beratungskompetenz: reicht für die Beratung ein Wissen um Methoden aus oder muß der Berater auch etwas über seinen Gegenstand wissen? In welcher Weise hängen Feld und Beratung zusammen? 3. OE und Widerstand gegen Wandel: Wie läßt sich der Widerstand gegen Wandel erklären? Wird die Organisationsentwicklung (OE) ihrem Anspruch nach Wandel der ganzen Organisationsstrukturen gerecht? Warum findet so wenig Wandel in Organisationsstrukturen statt?
TheoriebezugDarstellung des Stand der Forschung zum Thema "Beratung", Defizite werden konstatiert (S. 25ff.). Theorie in Kapitel 3: Abgrenzung von Systemischen Ansätzen (Palzzoli u.a. 1984, Willke 1992, Wimmer 1992, S. 19). Anlehnung an Mikropolitik (Ortmann 1990, Weltz/Lullies 1983).
ErgebnisseDarstellung der Empirie und ihrer Ergebnisse in Kapitel 4, hier werden die Befunde zu 10 Thesen zugespitzt (S. 170ff.). In Kapitel 5 wiederum: Eigene Überlegungen zu einer "mikropolitischen Theorie der Organisationsberatung" (S. 181).
ErkenntniszielZiel: "(...) mit einem mikropolitischen Verständnis von Beratung die klassischen Dichotomien von oben und unten, Subjekt und System, Handlung und Struktur, formellen und informellen Prozeß der Organisationsberatung, zu überwinden" (S. 20). Eine Weiterentwicklung der Theorie wird angestrebt (S. 18)
Selbstdefinition"Qualitative Fallstudien von Beratungsprozessen" (S. 22)
MethodenbegründungReflexion über die Schwierigkeit den Gegenstand "Beratungsprozess" adäquat zu fassen (S. 16f.). Methodenbegründung: "Die Fallstudie zielt dabei auf eine möglichst tiefe und breite Erschließung ihres Untersuchungsgegenstandes; deshalb werden hier die Methoden des Experteninterviews, der Dokumentenanalyse und der teilnehmenden Beobachtung verwendet" (S. 101). Es gibt ein eigenes Kapitel (4.2.), welches die "Einzelstudie als Forschungsansatz" (S. 106) vorstellt (Verweis auf Mayring 1996 und Yin 1984), "Falldefinition und Fallauswahl" (S. 107) beschreibt, das Erhebungsverfahren und den Erhebungsablauf aufzeigt (S. 108ff.), sowie auf die Auswertung eingeht (S. 108f.).
AuswertungAlle Interviews wurden transkribiert und in 4 Schritten ausgewertet (S. 112f.): 1. Paraphrase des Inhalts, Sequenzierung des Textes nach thematischen Einheiten; 2. Benennung der einzelnen Passagen; 3. Thematischer Vergleich; 4. "Soziologische Konzeptualisierung" (S. 112). Mit Hilfe der "Globalanalyse" (nach Legewie 1994) wurden die Dokumente in die Auswertung miteinbezogen (S. 112).
FalldarstellungDie beiden Fallstudien werden nach einer festen Gliederung aufbereitet und einzeln dargestellt (S. 113ff.). In einem weiteren Kapitel werden Schlussfolgerungen aus den beiden Fallstudien gezogen (Kap. 4.4).
EingabeTUM

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