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Schilling, G.; Latniak, E. (2006): Wirkungen der Instrumente Arbeitszeit- und Potenzialberatung. Gelsenkirchen.

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InstitutionInstitut Arbeit und Technik (IAT)
ProjektbeteiligteSchilling, Gabi; unter Mitarbeit von Latniak, Erich
ProjektcharakterFörderung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit, und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Außerdem: Förderung durch die Europäische Union durch europäische Sozialfonds.
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
ErhebungszeitraumKeine Angabe
Fälle15 Betriebe = 15 Fälle
AuswahlVon den 15 Betrieben 8 mit Potenzialberatung, 5 mit Arbeitszeitberatung, sowie 2 mit beiden Beratungsangeboten (S. 14). Grundgesamtheit beschränkt auf Kleinbetriebe und Betriebe mittlerer Größe (siehe Erkenntnisziel); Varianz bzgl. Branchen, Betriebsgröße, Tarifgebundenheit, Interessensvertretung, Umfang der Beratung (S. 14), sowie Beschäftigungsentwicklung (S. 16). Branchen mit Potenzialberatung: 3x Metall, Einzelhandel/Versand, Dienstleistung, 2x Gesundheitswirtschaft, Hotel und Gaststättengewerbe (Tabelle S. 18). Branchen mit Arbeitszeitberatung: Metallverarbeitung, Dienstleistung, Papier, Pappe, Kunststoff verarbeitende Industrie, Druckindustrie, Dienstleistung Pflege (Tabelle S. 22). Branchen mit beiden Typen: Metallverarbeitung, Chemie (Tabelle S. 20).
ErhebungErhebung (S.14): 1.) "Leitfadengestützte Gespräche" mit der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und Beschäftigten; 2.) Ergänzend wurden die Beratern "befragt" (unklar in welchem Maße standardisiert, es gibt an anderer Stelle (S. 16) Hinweise auf Fragebögen); 3.) Dokumentenanalyse der "Handlungspläne" und Betriebsvereinbarungen.
ForschungsgebietOrganisationsberatung; Personalmanagement; Klein/Mittelbetriebe; Arbeitszeit
FragestellungDie grundlegenden Forschungsfragen gliedern sich auf folgende Interessensgebiete: 1.) "Zustandekommen der Beratung/Beratungsanlass"; 2.) "Ablauf einer Beratung/Beratungsprozess"; 3.) "Tatsächlich eingesetzte Beratungsstrategien"; 4.) "Nachhaltige Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen"; 5.) "Wie bewerten die betrieblichen Akteure sowohl das Ergebnis als auch den Nutzen des externen Beratungsinputs rückblickend?" (S. 10 f.). Für jedes Themengebiet sind zusätzliche beispielhafte Fragen aufgeführt.
TheoriebezugEin eigenständiges Theoriekapitel ist nicht vorhanden. Theoretische Vorüberlegungen werden bei der Darlegung der Forschungsfragen angestellt. In ihren Analysen beziehen sich die Autoren auf die Konzepte der "informell geregelten Arbeitszeitstrukturen" (S. 13) (Kraetsch/Trinczek 1998), sowie "Arbeitszeitregelungen als gelebte Norm" (S. 10) (Haipeter/Lehndorff 2004). Reflexion der Rolle der Berater und Rollenwahrnehmung im Beratungsprozess (S. 10) (Kailer/Falter 2001).
ErgebnisseDie Ergebnisse werden in Kapitel 5 ("Was befördert, was behindert den Nutzen einer Arbeitszeitberatung?" (S. 127ff.) dargestellt. Aus diesen werden dann "Empfehlungen für eine zukünftige Förderpraxis" (Kapitel 6; S. 143ff.) abgeleitet. Die Resultate der Untersuchung beinhalten (nach Kapiteln getrennt): 1.) "Betriebliche Erfahrungen nach Abschluss der Beratung" (S. 127ff.); 2.) den Verlauf der betrieblichen Aushandlungsprozesse für verschiedenen Formen der Beschäftigtenvertretung (S. 129ff.); 3.) "Notwendigkeit kontinuierlicher Beteiligung und innerbetrieblicher Aushandlung" (S. 135 ff.); 4.) Umsetzungserfahrungen (S: 137 f.);5.) "Problemfelder betrieblicher Arbeitsgestaltung (S. 138ff.).
ErkenntniszielAufgabe der Studie war es, die Auswirkungen der staatlich geförderten Beratung für Klein-, sowie mittlere Betriebe zu erheben. Untersucht werden sollte, "ob und auf welche Weise im Beratungsprozess und in der betrieblichen Praxis die angestrebten Zielsetzungen der Partizipation, Beschäftigungssicherung, Beschäftigung, Beschäftigungsförderung erreicht werden konnten" (S. 10).
SelbstdefinitionDie Autoren analysieren in ihrer Studie "Betriebsfallstudien" (siehe Titel; S. 14 f.). Diese sollen "retrospektiv" erheben, ob die angestrebten Ziele durch den Beratungsprozess verwirklicht werden konnten (S. 10).
MethodenbegründungEin Methodenkapitel ist vorhanden: "Methodisches Vorgehen und Auswahl der Untersuchungsbetriebe" (Kap 3; S. 14 ff.). In diesem wird die Methodenwahl nicht systematisch begründet und die einzelnen Erhebungsverfahren auch nicht abgewogen. Es werden divergierende Ergebnisse zwischen der Befragung und Interviews werden angesprochen (S. 16). In Tabellen werden die Untersuchungseinheiten aufgelistet und in verschiedenen Punkten der Auswahlkriterien der Fälle einander gegenübergestellt (vgl. Tabelle S. 18 & S. 20). Die Samplestruktur wird abgehandelt und erläutert.
AuswertungKeine Angaben zur Auswertung des Datenmaterials.
FalldarstellungDie Fälle werden separat in Kapitel 4 "Die Fallstudien" (S. 23-127, bei insgesamt ca. 160 Seiten) dargestellt. Für jeden der 15 Fälle wird das Anliegen der Unternehmensberatung, die Durchführung, die Ergebnisse und deren Umsetzung geschildert, sowie eine Art Steckbrief mit Unternehmensdaten präsentiert.
EingabeTUM

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