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Veröffentlichung

Hüning, H.; Nickel, H.M.; Peinl, I. (2001): Erwerbsintegration und Geschlechterpolitik. In: Bulletin-Texte Nr.22, Erwerbsintegration und Geschlechterpolitik (S. 1-23). Zentrum für interdisziplinäre Frauenforschung, Berlin.

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InstitutionHumboldt Universität Berlin
ProjektbeteiligteNickel, Hildegard Maria (sonst unklar)
ProjektcharakterDFG-Projekt: "Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. Zu weiblichen Handlungsoptionen in der Finanzdienstleistungs- und Verkehrsbranche".
weitere VeröffentlichungenWeiterer Aufsatz dazu Nickel, H.M. (1999): Erosion und Persistenz. In: Nickel, H.M.; Völker, S.; Hüning, H.: Transformation - Unternehmensreorganisation - Geschlechterforschung. Opladen: Leske+Budrich.
Projektlaufzeit1996-1999
ErhebungszeitraumKeine Angabe
Fälle1 Fall = Deutsche Bahn AG
AuswahlDeutsche Bahn AG; Finanzdienstleistungs- und Verkehrsbranche. Sample der Befragten nach Geschlecht, Ost-West-Herkunft, Alter und Tätigkeitsbereichen. Interviews vorwiegend im Zentralbereich der Bahn in Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg
Erhebung1.) 47 leitfadengestützte Experten- und Beschäftigteninterviews; 2.) Dokumentenanalyse
ForschungsgebietGeschlechterverhältnis; Arbeit/Familie; Reorganisation; Dienstleistungsarbeit
FragestellungZentrale These: "Die Erwerbsintegration von Frauen ist ein Maßstab dafür, ob der Übergang in eine nachindustrielle Dienstleistungsgesellschaft, die auf der Kreativität und Leistungsbereitschaft möglichst vieler Menschen beruht und die zugleich Bindung und gesellschaftlichen Zusammenhang stärkt, gelingt" (S. 1).
TheoriebezugÜbergang von Industrie- zu Dienstleistungsgesellschaft; Flexibilisierung und Reorganisation von Arbeit (z.B. Sauer/Döhl 1997, Peters 2000, Voß/Pongratz 1998); Kompabilität von Beruf und Familie, bzw. Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld zwischen Erwerbs- und Reproduktionsbereich (z.B. Ostner 1995, Krüger 1995; Dölling 1998, Nickel 1995, Peinl/Völker 2001); Individualisierung (Diezinger 1991); aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse als "doppelte Transformation" (Nickel/Völker/Hüning 1998).
ErgebnisseDie Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Flexibilisierungen und Restrukturierungen im betrieblichen Geschlechterverhältnis der Deutschen Bahn durch "Uneindeutigkeit" gekennzeichnet sind (S. 12): Zum einen werden beispielsweise traditionelle Zuschreibungen benutzt, um Schließungs- und Ausgrenzungstendenzen entlang der Geschlechterlinie zu "naturalisieren" und damit zu legitimieren; zum anderen modernisiert sich das Unternehmen unter Anrufung weiblich konotierter Dienstleistungs-Qualifikation". Die erwerbsintegrativen Effekte sind daher "hochgradig zwiespältig" (S. 14)
ErkenntniszielGestaltungsperspektiven für die Erwerbsintegration von Frauen eruieren.
SelbstdefinitionDer Begriff "Fallstudie" wird nicht verwendet.
Methodenbegründung"Das DFG-Projekt bevorzugte einen qualitativen Forschungsansatz. Mit ihm wurde angestrebt, der betrieblichen Wandlungsdynamik durch Forschungsflexibilität im Sinne der Offenheit für "überraschende" empirische Daten und Einsichten zu entsprechen" (S. 18). Reflexion der Leitfadenkonstruktion (ebd.), ebenso der Dokumentenanalyse als ein "zwingend notwendiges methodisches Instrument für die Konturierung der sich schnell wandelnden arbeits- und organisationsbezogenen Unternehmensentwicklungen" (ebd.).
AuswertungVerschriftlichung mit Textanalyseprogramm WinMAX eingelesen und mit inhaltlichen Suchwörtern verschlagwortet (S. 18).
FalldarstellungDas Unternehmen und sein Umbau werden skizziert, ebenso die Beschäftigtensituation (S. 7f.).
EingabeTUM

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