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Konrad, W.; Paul, G. (1999): Innovation in der Softwareindustrie. Frankfurt: Campus.

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InstitutionIfS Frankfurt
ProjektbeteiligteKonrad, Wilfried; Paul, Gerd (Autoren); Schumm, Wilhelm (Projektleiter); Berggren, Christian (Feldarbeit); Köhler, Christoph (Konzeption); Scharping, Michael (Schlussfolgerungen)
ProjektcharakterDFG Projekt im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Regulierung und Restrukturierung der Arbeit in den Spannungsfeldern von Globalisierung und Dezentralisierung"
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitJanuar 1996 - Juni 1998
ErhebungszeitraumFrühjahr 1996 - Herbst 1997
Fälle6 Fälle à 8 Betriebe (Fall 1 beinhaltet Betriebe 1 - 3)
AuswahlSoftwareindustrie; Insgesamt wurden zwei Untersuchungsfelder analysiert: 1. betriebswirtschaftliche Standardsoftware (Fall A - C); 2. Prozeßleitsysteme (Fall D - F); jeder Fall beinhaltet mehrere Betriebe
Erhebung1.) Ca. 100 leitfadengestützte Interviews in 13 Unternehmen (transkribiert); keine Angaben über Dauer und Art. Speziell für Fall D und E insgesamt ca. 130 halbstandardisierte Interviews durchgeführt (S.18); 2.) Experteninterviews (keine weiteren Angaben); 3.) Dokumentenanalyse (Marktdaten, -Markteinschätzungen, Verbände- und Firmenmaterialien) (S. 17)
ForschungsgebietInnovation/Wissensmanagement; technologische Entwicklung; Reorganisation; Gewerkschaftliche Interessenvertretung
FragestellungDie konkreten untersuchungsleitenden Ausgangsfragen werden nicht explizit dargestellt. Ausgangspunkt ist die Frage "ob sich im Restrukturierungsprozeß während der neunziger Jahre veränderte Institutionalisierungsformen der Neu- und Weiterentwicklung von Technologien, Verfahren und Produkten herausbilden, die sich als neue Innovationsmuster beschreiben lassen" (S. 211). Hauptziel: Beschreibung und Analyse organisatorisch-institutioneller Konstellationen von Innovationsprozessen (S. 19).
TheoriebezugDie theoretische Grundlegung erfolgt in Kapitel 2. Unter Rückgriff auf grundlegende Ansätze aus der Techniksoziologie (Rammert 1992, Weingart 1992), werden folgende Inhalte hervorgehoben (Kap. 2.1.): "Innovationsnetzwerke und intermediäre Kooperation" (dazu u.a. Asdonk et al. 1991, Kowol/Krohn 1995, Schulz-Schaeffer et a. 1995, 1997); "Innovationsmodelle und Innovationsmuster" (dazu u.a. (Buss/Wittke 1995; Voskamp/Wittke 1994, Hirsch-Kreinsen 1997); "Nationale Innovationssysteme" (dazu u.a. Blättel-Mink 1995; Dosi et al. 1988; Lundvall 1992); "Modus 2 der Wissensproduktion" (Gibbons et al. 1994, Nowotny 1997, Rammert 1997). Außerdem wird Bezug genommen auf den "Arbeitsprozeß der Softwareingenieure" und Erkenntnissen hierzu (z.B. von Weltz/Ortmann 1992, Trautwein-Kalms 1992 und Strübing 1993) (Kap. 2.2).
ErgebnisseDie empirischen Befunde werden in Kapitel 3 und 4 dargelegt. Kapitel 5 enthält die Interpretation und Schlussfolgerungen. Dort werden zwei Typen von Innovationsmustern identifiziert (5.1.1, 5.1.2). Fazit (5.1.3.). Fazit: herkömmliche Innovationsmuster sind in der Branche unter Druck geraten. Abgleich mit Theorie - dort gibt es Übereinstimmungen, aber auch Hinweise auf Unstimmigkeiten (S. 224f.). Zudem werden die Gemeinsamkeiten und Differenzen der Softwareentwicklungsarbeit in den beiden untersuchten Segmenten dargestellt (5.2.).
ErkenntniszielGrundlegende Informationen zur Debatte um "Innovation" in die wissenschaftliche Diskussion beitragen
SelbstdefinitionDie Autoren bezeichnen ihren Ansatz als "Fallstudie" (S. 17).
MethodenbegründungKapitel 1.2 "Methodisches Vorgehen" behandelt kurz die angewandte Methode. Unter anderem wird dort kurz erläutert, was eine Fallstudie an sich ausmacht, nämlich die Verbindung von "Marktdaten und -einschätzungen und Verbände- und Firmenmaterialien zusammen mit vor Ort erhobenen Praktiken, Strategien und Selbstdefinitionen der Unternehmen und ihrer Akteure (..) für aufschlußreiche, differenzierte Analysen" (S. 17). Ansonsten keine systematische Begründung oder Darstellung der Methoden- oder Instrumentenwahl.
AuswertungDie Auswertung der Interviews erfolgte nach Kriterien der Organisation von Innovationsprozessen. Das selektierte Material bildete dann die Basis der Falldarstellungen. Andererseits wurden die Daten auf arbeitsbezogene Aussagen hin analysiert, die entlang diverser Oberthemen lagen (S. 18). Im Rahmen der Fälle D & E waren zusätzlich anhand von halbstandardisierten Fragebögen Auswertungen via SPSS möglich (univariate und multivariate Zusammenhänge).
FalldarstellungDie Fälle werden zuerst nach Untersuchungsfeld sortiert, dann jeweils je Fall gesondert aufbereitet (A-F). Jeder Fallbeschreibung geht eine kurze Beschreibung des Betriebs (bzw. der Betriebe) voraus, sowie die Historie der Reorganisation. Zitate aus den Interviews fließen in die Analyse mit ein und werden hervorgehoben.
EingabeTUM

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