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Döhl, V.; Altmann, N.; Deiß, M.; Sauer, D. (1989): Neue Rationalisierungsstrategien in der Möbelindustrie I - Markt und Technikeinsatz. Frankfurt: Campus.

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InstitutionInstitut für Sozialwissenschaftliche Forschung München ISF
ProjektbeteiligteDeiß, Manfred; Altmann, Norbert; Döhl, Volker; Sauer, Dieter
ProjektcharakterBMFT-Projekt, Projektträger Humanisierung des Arbeitslebens; theoretisch-analytische Vorarbeiten im Rahmen von Projektarbeiten im Sonderforschungsbereich 333 der Universität München (Entwicklungsperspektiven von Arbeit)
weitere VeröffentlichungenDeiß, M.; Altmann, N.; Döhl, V.; Sauer, D. (1989): Neue Rationalisierungsstrategien in der Möbelindustrie II - Folgen für die Beschäftigten. Frankfurt: Campus. Altmann, N.; Deiß, M.; Döhl, V.; Sauer, D. (1988): Neue Rationalisierungsstrategien in der Möbelindustrie. Zusammenfassender Ergebnisbericht, München. Deiß, M.; Döhl, V.; Sauer, D. (1983): Innovation und Verbreitung humanisierungsrelevanter Technologien. Zwischenbericht für das BMFT, als Manuskript vervielfältigt, München.
Projektlaufzeit1983-1987
ErhebungszeitraumVorphase 1982; Fallstudien 1983-1985
Fälle30 Betriebe der Möbelindustrie (teils mehrwöchige Fallstudien, teils einzelne Expertengespräche - nicht genauer spezifiziert Bd I S14), 14 Kurzfallstudien bei Herstellern von Technologien für die holzverarbeitende Industrie
AuswahlUntersuchungsfeld: Holzverarbeitende Industrie bzw. Holzmaschinenhersteller (Hersteller und Anwender). In der holzverarbeitenden Industrie wurden insbesondere betriebliche Abteilungen einbezogen, in denen die Außenbeziehungen der Betriebe (auf den Absatzmärkten zum Handel, auf den Beschaffungsmärkten zu den Herstellern von Technologien und Zuliefererbetrieben) organisiert sind (Bd I, S.14)
Erhebung"Analysen von Arbeitsprozessen, Materialerhebungen und Expertenbefragungen auf unterschiedlichen betrieblichen Ebenen im Rahmen von Fallstudien" (Bd I S.14). In der holzverarbeitenden Industrie Erhebungen mit "unterschiedlicher Intensität", bei Holzmaschinenherstellern "Kurzfallstudien". Keine genaueren Angaben zur Anzahl der Interviews o.ä. Lediglich Hinweis, dass in einigen Betrieben zeitlich versetzt mehrfache Erhebungen vorgenommen wurden (Bd I, S.14).
ForschungsgebietTechnologische Entwicklung; Reorganisation
FragestellungAnalyse des Durchsetzungsprozesses neuer Technologien im Kontext des wechselseitigen, marktvermittelten Abhängigkeitsverhältnisses von Herstellern und Anwendern neuer Technologien und der Folgen dieses Verhältnisses für die Gestaltung von Technik und Arbeitsorganisation (Bd I, S.1, S.7). Identifizierung der wesentlichen betrieblichen, marktförmigen und institutionellen Einflussgrößen im Prozess der Durchsetzung neuer Technologien, die als Bezugspunkte von Humanisierungspolitik relevant sind. "Vorrangiges Ziel der Untersuchung war es (?), im Prozess der Durchsetzung neuer Technologien jene Ansatzpunkte zu identifizieren, die für eine Intervention in humanisierungspolitischer Perspektive von Bedeutung sind" (Bd I, S.11). Bd II: Einschätzung zu sozialen Konsequenzen der Entwicklungstendenzen betrieblicher Produktionsstrukturen für die Arbeitskräfte bzw. Folgen neuer Rationalisierungsstrategien.
TheoriebezugHinweis auf theoretisch-analytische Vorarbeiten im Rahmen von Projektarbeiten im Sonderforschungsbereich 333 der Universität München (Entwicklungsperspektiven von Arbeit). Hierbei v.a. Annahmen zu neuen, systemisch auf die Gestaltung gesamt- und zwischenbetrieblicher Prozesse gerichteten Rationalisierungsformen (Bd II, S.1)
ErgebnisseDem Untersuchungsfeld der Studie wird exemplarische Bedeutung zugemessen - die grundlegende Veränderung betrieblicher Produktionsstrukturen, die hier aufgezeigt werden, sind demnach für mittelständische Betriebe in der Konsumgüterindustrie verallgemeinerbar. Entsprechend ihrer theoretisch-analytischen Vorarbeiten konstatieren die Autoren einen neuen Typ betrieblicher Rationalisierung, den sie im Zusammenhang mit den veränderten Strukturen auf den Absatzmärkten und den daraus resultierenden Flexibilisierungs- und Ökonomisierungserfordernissen betrachten. Diese "systemische Rationalisierung", ist auf gesamt- und zwischenbetriebliche Prozesse ausgerichtet und stark durch den Einsatz neuer Organisations- und Steuerungstechnologien geprägt. Der Einsatz von Technologien wird also als Ergebnis von Strategien der Betriebe begriffen, die sich extern auf Märkte und intern auf Organisations- und Fertigungsstrukturen richten. Anhand der unterschiedlichen Strategien und Reaktionen der Betriebe auf Flexibilisierungs- und Ökonomisierungsanforderungen entwickeln die Autoren eine Typisierung von Betrieben, die auch als konzeptueller Zugang zur Analyse der Hersteller-Anwender-Beziehungen dienen soll. Die drei Anwender-Betriebstypen korrespondieren demnach mit jeweils unterschiedlichen Strukturen im Hersteller-Anwender-Verhältnis. Die Arbeitsfolgen der Entwicklungen werden in den Dimensionen Beschäftigung, Qualifikation, Belastung und Bedingungen der Interessenvertretung dokumentiert (Bd II).
Erkenntnisziel"Humanisierungsstrategische Perspektive": Erarbeitung von Ansatzpunkte für Maßnahmen der Förderpolitik zur Humanisierung der Arbeit unter Berücksichtigung des Hersteller-Anwender-Verhältnisses.
SelbstdefinitionDie Fälle bilden jeweils die Betriebe. Unterscheidung zwischen Fallstudien (mehrwöchig) und Kurzfallstudie - keine genaueren Angaben, über Ausmaß und Umfang der Erhebungen.
MethodenbegründungEin Methodenkapitel gibt es nicht; in Kapitel 1 jedes Bandes eine einseitige Darstellung über das empirische Vorgehen. Eine Begründung der Methodenwahl erfolgt dabei nicht.
AuswertungKeine Angaben, in welcher Form Daten vorliegen; Fehlen wörtlicher Zitate lässt auf Protokolle schließen. Keine Reflexion der Auswertungsmethoden.
FalldarstellungFälle werden nicht gesondert dargestellt, sondern jeweils im Kontext der Typisierung bzw. der Dimensionen der Arbeitsfolgen behandelt.
EingabeISF

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