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Behr, M. von; Hirsch-Kreinsen, H. (Hrsg.) (1998): Globale Produktion und Industriearbeit. Arbeitsorganisation und Kooperation in Produktionsnetzwerken. Frankfurt: Campus.

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InstitutionInstitut für Sozialwissenschaftliche Forschung München ISF
Projektbeteiligtevon Behr, Marhild; Schultz-Wild, Rainer; Schmierl, Klaus; Hirsch-Kreinsen, Hartmut
ProjektcharakterBMBF-Projekt, eingebettet in einen internationalen Forscherverbund (Schweiz, Schweden, Spanien, Kanada, Japan)
weitere VeröffentlichungenSchmierl, K. (1999): Erosion oder Wandel? Industrielle Beziehungen im transnationalen Produktionsverbund. In: WSI-Mitteilungen, Heft 8, S. 548-557; Darstellung zentraler Befunde im Kontext des Forscherverbundes: Bélanger, J. et al. (eds.) (1999): Being Local Worldwide. ABB and the Challenge of Global Management. Ithaca/New York: Cornell University Press. Zusatzstudie im Forscherverbund: Altmann, N.; Endo, K.; Nomura, M.; Yoshida, M. (1998): Innovative Arbeitspolitik? - Zur qualifizierten Produktionsarbeit in Japan. Frankfurt: Verlag.
ProjektlaufzeitOktober 1993 - März 1997
ErhebungszeitraumKeine allg. Angabe, 1993-95 (v. Behr, S. 71), 1994-96 (Schultz-Wild, S. 99), 1993-97 (Schmierl, S. 169)
FälleFallstudien in verschiedenen ABB-Betrieben (durch die deutsche Forschergruppe in Deutschland und der Schweiz, im Forscherverbund auch in weiteren Ländern). Anzahl der Fälle nicht ersichtlich ("zahlreiche Fallstudien" S.8)
AuswahlABB-Konzern als hinsichtlich seiner Internationalisierungsstrategien exemplarischer Elektrokonzern. Hauptsächlich zwei Unternehmenssparten des ABB-Konzerns - Energieerzeugung (Hochkomplexer Anlagenbau) und Energieübertragung.
ErhebungKeine genauen Angaben. Fußnote im Beitrag von Klaus Schmierl zum Umfang der Gesamtuntersuchung: mehr als 100 Expertengespräche mit Vertretern unterschiedlicher Managementebenen (Geschäftsführung, Produktionsleitung, Personalwesen, Arbeitsvorbereitung, Vertrieb, Controlling, Qualitätswesen) an mehreren deutschen und ausländischen Standorten sowie mit zwei Business Area-Mangern. Darüber hinaus Auswertung betrieblicher Materialien und Dokumente (Benchmarking-Charts, Produktionsplanungsunterlagen) (S. 169).
ForschungsgebietUnternehmensstrategie, Arbeitsorganisation, Internationaler Vergleich
FragestellungEntwicklungstendenzen der Produktionsarbeit bzw. Durchsetzungschancen und -probleme neuer arbeitsorganisatorischer Konzepte im Kontext internationaler Unternehmensstrategien und der Internationalisierung der Produktion. Analyse des wechselseitigen Zusammenhangs zwischen der internationalen Konzernstrategie und den einzelnen nationalen Produktionsstätten und Standortbedingungen. Ursprünglich Konzentration auf die Triade (Westeuropa, Nordamerika, Japan), im Laufe der Untersuchung Erweiterung des Untersuchungsfeldes um Osteuropa.
TheoriebezugAnknüpfung an industriesoziologische und wirtschaftspolitische Debatte über die "Nachfolge" eines fordistischen Produktionsmodells hier im Kontext der Veränderung durch ökonomische Globalisierung. Kritik an der "aktuellen" Globalisierungs- und Standortdebatte auf Grund der Beschränkung auf makroökonomische Zusammenhänge und gesellschaftspolitische Probleme und Konsequenzen. Stattdessen Fokus auf Unternehmensstrategien und -strukturen, hierbei Verweis auf betriebswirtschaftliche Diskussion und einige empirische Studien (Jürgens 1989; Düll, Bechtle 1991; Dunning 1993).
ErgebnisseKeine Gesamtdarstellung der Ergebnisse, sondern einzelne Beiträge zum Wandel der Unternehmensstrategien, Probleme der Steuerung und Integration internationalisierter Unternehmen (Hirsch-Kreinsen), zu Konvergenzen und Divergenzen der Arbeitsorganisation im internationalen Vergleich (von Behr), zur Situation eines Standorts in einem Hochlohnland im Rahmen eines neu aufgebauten Produktionsverbunds (Schultz-Wild), zu Problemen der Interessenvertretung im internationalen Konzern (Schmierl) und zur Ausweitung westlicher Produktionsstrategien in die Länder Mittel- und Osteuropas (von Behr).
ErkenntniszielÜberwindung der nationalspezifischen Engführung der industriesoziologischen Rationalisierungsdiskussion.
SelbstdefinitionMehrere Fallstudien an den Standorten des Konzerns. Beschreibung und Definition der jeweils relevanten Fälle nur teilweise in den einzelnen Beiträgen.
MethodenbegründungKein gesondertes Methodenkapitel, teilweise Darstellung des methodischen Vorgehens in den einzelnen Beiträgen (von Behr; Schmierl)
AuswertungKeine Angaben, in welcher Form Daten vorliegen. Wörtliche Zitate lassen auf mindestens Teil-Transkription schließen
FalldarstellungDarstellung der jeweils relevanten Fälle in den einzelnen Beiträgen
EingabeISF

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