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Veröffentlichung

Kocyba, H.; Vormbusch, U. (2000). Partizipation als Managementstrategie. Frankfurt: Campus.

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InstitutionIfS Frankfurt
ProjektbeteiligteKocyba, Hermann; Vormbusch, Uwe; Schumm, Wilhelm (Projektleiter)
ProjektcharakterUntersuchung zum Verhältnis von Arbeitsorganisation und neuen Formen betrieblicher Steuerung, unterstützt durch die DFG und in Kooperation mit dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Wolfgang-Goethe-Universität.
weitere Veröffentlichungen
ProjektlaufzeitKeine Angabe
Erhebungszeitraum1996-1999
FälleKeine genaue Anzahl: "Fallstudien zu Restrukturierungsprozessen in zwei (...) Branchen" (S. 16)
Auswahl2 Branchen: Automobilindustrie und Maschinenbau. D.h. insbesondere 3 Werke eines Automobil-Großbetriebs, dazu ergänzende Fallstudien im Maschinenbau (ohne genaue Angabe).
ErhebungVorbereitungsphase: explorative Interviews und Betriebsbesichtigungen bei 3 Automobilherstellern und 8 Unternehmen des Maschinenbaus und der Zuliefererindustrie (S.16). Im Zentrum der Recherchen: drei Werke eines internationalen Automobilherstellers (1 Motorenwerk in Deutschland, je ein integriertes Karosserie- und Montagewerk in D und USA). Dazu kamen "kleinere Komplementärfallstudien" in Zulieferer- und Maschinenbauunternehmen (S.16). Insgesamt 102 leitfadengestützte Interviews in D und 21 in den USA. Befragt wurden vornehmlich Experten (Manager und Gewerkschafter), "einfache" Mitarbeiter sind nach eigenen Angaben unterrepräsentiert (ebd.). Von den Interviews 79 in der Automobilindustrie, 44 im Maschinenbau. Interviews wurden aufgezeichnet und transkribiert. Neben den Interviews Dokumentenanalyse (Betriebsvereinbarungen, Werkszeitungen, etc.). Insgesamt 22 Betriebsbegehungen in 6 untersuchten Werken.
ForschungsgebietMitarbeiterpartizipation; Personalmanagement; Gruppenarbeit/Arbeitsautonomie; Steuerungs- und Koordinationsformen; Arbeitsorganisation; Internationaler Vergleich
FragestellungUntersuchung von Gruppenarbeit im Kontext neuer Organisations- und Steuerungskonzepte, sowie neuer Managementanforderungen an die betriebliche Beteiligung der Beschäftigten. Dabei sollen die Veränderungen traditioneller Managementpolitik (auf der Eben der Arbeitsorganisation, der betrieblichen Wissenspolitik und der Steuerung und Kontrolle des Produktionsprozesses) analysiert werden (S.13).
TheoriebezugStichworte "Ende des Taylorismus" (S. 13), "Management by stress" (S. 14), "Vermarktlichung" (S. 15), Praxen des wirtschaftlichen "Accounting" auch im produktionsnahen Bereich (S. 15), neue Formen der Arbeitsorganisation (S. 15f.) (Kap. 1 und 2).
ErgebnisseSchlusskapitel (S. 223ff.) widmet sich der "Partizipation als Managementstrategie" im Sinne eines neuen Steuerungskonzeptes.
ErkenntniszielDie Studie versucht Veränderungen traditioneller Managementpolitik zu analysieren und stellt dabei Partizipation als neue Managementstrategie vor.
Selbstdefinition"Fallstudien" und "kleinere Komplementärfallstudien" (S. 16)
MethodenbegründungDie Methode wird in der Einleitung auf 2 Seiten skizziert. "Komplementärfallstudien" im Maschinenbau, um zu untersuchen, ob sich auch "in traditionell stärker durch Facharbeit geprägten Bereichen ein vergleichbarer Wandel (wie die lean production in der Autoindustrie, J.P.) erkennen lässt" (S. 16).
AuswertungKeine Angaben zur Auswertung.
FalldarstellungDer Betrieb "Car" und die daraus untersuchten Werke werden kurz vorgestellt (S. 23f.). Ansonsten werden die Fälle werden nicht einzeln dargestellt, sondern in die Analyse mit einbezogen. Häufig Rückgriff auf Zitate.
EingabeTUM

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