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Veröffentlichung

Schumann, M.; Einemann, E.; Siebel-Rebell, C; Wittemann, K.P. (1982): Rationalisierung, Krise, Arbeiter. Frankfurt: EVA.

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InstitutionSoziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI); ZWE »Arbeit und Betrieb« der Universität Bremen (Kooperationsbereich)
ProjektbeteiligteSchumann, Michael (Projektleitung); Mitarbeiter: Einemann, Edgar; Siebel-Rebell, Christa; Wittemann, Klaus Peter; assoziiert: Osterland, Martin; Hörmann, Günter
ProjektcharakterDFG-Studie
weitere VeröffentlichungenSchumann, M.; Wittemann, K. P. (1982): Beherrschung des Arbeitsprozesses als Interessenkonflikt zwischen Betrieb und Arbeitern. Am Beispiel der Industrialisierung im Schiffbau. In: Materialien zur Industriesoziologie. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialsoziologie Sonderheft 24.
ProjektlaufzeitProjektantrag 1975, Projektstart 12/1975 bis Anfang 1981
ErhebungszeitraumHerbst 1976 und Herbst 1977 für Werft A, Winter 1977/78 für Werft B.
Fälle2 Betriebe mit jeweils 6 Bereichsbeobachtungen (was ist der Fall?), 4 Kurzrecherchen (die dem Hinfinden ins Feld dienten und nicht ausgewertet wurden)
AuswahlWerften
Erhebung12 Bereichsbeobachtungen und 30 Arbeitsplatzbeobachtungen, dazu Erhebungen zur Branche, zu den Betrieben und zum Gesamtablauf Schiffbau. 80 Expertengespräche. 134 nicht-standardisierte Arbeiterinterviews (Leitfaden in der Publikation dokumentiert).
ForschungsgebietRationalisierung; Gesellschaftsbewusstsein; Arbeiter; Arbeitsgestaltung
FragestellungUrsprünglich: wie reagieren Arbeiter auf die Taylorisierung der Arbeit? Dann: Wie funktioniert und wirkt Rationalisierung? Wie reagieren Arbeiter auf die (Branchen-)Krise?
TheoriebezugFortentwicklung des Ansatzes von Kern/Schumann I unter stärkerer Betonung der gesellschaftlichen Bedingungen von Rationalisierung«, unterschiedliche Lesarten Marxscher Theorie; aktuelle Ansätze zum Arbeiterbewußtsein.
Ergebnisse(S. 546ff.). Detaillierte Befunde zu Rationalisierung, Arbeit und Arbeitsbewußtsein im Schiffbau. Vergl. auch die Reinterpretation bei Kern/Schumann II. Ergebnisse eher theoretisch-forschungskonzeptioneller Art: Doppelter Bezug auf Arbeit; arbeitspolitischer Konservativismus; veränderter Zugriff auf Rationalisierung (Kapital- und Arbeiterperspektive).
ErkenntniszielObjektive und subjektive Ansätze für Arbeitsgestaltung. Hintergrund: HdA-Debatte.
SelbstdefinitionFall sollte Arbeitssituation und Arbeitsbewußtsein verklammern. Zur Erklärung der Arbeitssituation wurde der Zugriff auf die Branche und den Betrieb (und seine Weltmarkteinbindung) erweitert. Erklärungsziel blieb aber Arbeit, nicht der Betrieb.
MethodenbegründungBegründung im Text (S. 39ff.) Fallzugriff a la Kern/Schumann I galt als erfolgreich, zumal durch das engere Untersuchungsfeld das Flächendeckungsproblem geringer war.
AuswertungArbeitsplatzbeobachtungen lagen schriftlich für die Endauswertung vor, dazu Material (Expertengespräche mit Akteuren auf Betriebs- und Branchenebene, Unterlagen) nach den 3 übergeordneten Leitfäden. In der Auswertung entwickelten sich Kapital- und Arbeiterperspektive als zwei Zugriffe, die dann die Erstellung des Berichts-Urtextes leiteten. Die Arbeiterinterviews wurden vom Band abgeschrieben und vom Team vercodet. Die Entwicklung des Auswertungskonzeptes/Kategorien der Vercodung dauerte über ein Jahr im Wechsel von Konzept und Probeauswertung. Da sich das Material nicht den Theorien fügen wollte, entwickelte sich der »doppelte Bezug auf Arbeit« (Arbeitskraft- und Subjektperspektive S. 292ff.).
FalldarstellungDie 2 mal 6 Bereiche (mit ihren Arbeitsplatztypen) sind für den »objektiven« Teil darstellungsstrukturierend, dazu vor der Klammer Befunde zu Branche und Betrieb. Im Arbeitsbewußtseinsteil sind die Fälle in zweiter Instanz darstellungsleitend.
EingabeSOFI

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